Kafka, Die Verwandlung/Bericht für eine Akademie:

Alle Vorstellungen bis zur Sommerpause fallen aus. Gebuchte Karten werden benachrichtigt.

 

Kafka: Die Verwandlung – Bericht für eine Akademie

Liebe Freunde des Mittwoch:Theaters,

auf Grund der derzeitigen Lage haben wir heute schweren Herzens beschlossen, alle weiteren Aufführungen von "Kafka. Die Verwandlung. Bericht für eine Akademie." bis einschließlich 15.04.2020 abzusagen. Wir stellen zunächst auch den weiteren Vorverkauf für "Der Process" ein. Über das weitere Vorgehen informieren wir bis spätestens 15.04.2020. Wir hoffen, dass es danach bald weitergehen kann. Toi toi toi...
Alle Vorbesteller der abgesagten Termine werden noch direkt informiert. Bleibt alle gesund!

KAFKA

DIE VERWANDLUNG - BERICHT FÜR EINE AKADEMIE

Kafka zeigt uns zwei Metamorphosen: vom Menschen zum Ungeziefer und vom Affen zum Menschen, einmal sprunghaft und unumkehrbar, dann auch als allmählicher und gewollter Prozess. Bleibt der Mensch Rotpeter doch Affe?

So beginnt die „Verwandlung“:„Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt.“ Franz Kafka beginnt seine berühmte Erzählung mit diesem Wahrnehmungsschock. Und „Es war kein Traum.“

„Hohe Herren von der Akademie!“ beginnt bei Kafka ein Vortrag vor einem erlesenen Publikum. Ein Affe berichtet dem hohen Haus über den Prozess seiner Menschwerdung. Und diese Metamorphose ist scheinbar umkehrbar, oder bleibt der Mensch gar Affe?

mit:

Marita Bading, Jasper Dehmel, Carlotta Gruenke, Joachim Jahn, Peter Mainz, Joachim Meyer, Donia Rahmani Pour, Miriam Wagner

und Gerd Zietlow

Technik: Justin Heindorf, Julian Jungfels, Jan Matschke, Sven Weinert

Bühnenbau und Bühnentechnik: Hartmut Laumert, Joachim Meyer

Bühne und Regie: Till Büthe

 

„Der Process“  nach Franz Kafka von Peter Weiss

„Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.“ Mit diesem verstörenden Satz beginnt Franz Kafkas einflussreichstes Werk „Der Process“. Welches Verbrechen wird Joseph K.  zur Last gelegt? Wodurch ist er schuldig geworden? Auf der Suche nach einer Antwort begleiten wir Joseph K. und geraten während dieses Kampfes gegen die namenlose Instanz, das Gericht, immer tiefer in ein wirres, ganz und gar auswegloses Labyrinth von Abgründen. „Der Process“ fesselt; ist Weltliteratur und bleibt es wohl auf ewig.

Premiere: 25. April 2020, 19.30 Uhr

Weitere Vorstellungen:

April: 29.

Mai: 6., 20., 27., 30.

Juni: 17., 20., 24., 27.

Juli: 1.

September: 2., 9., 12., 16, 23., 30.

Oktober: 31.

November: 4., 11., 18., 21

 

es spielen: Renate Aschenbrenner, Janet Doant, Gundula Fechner, Miriam Gruenke, Dagmar Lietz, Sonja Lück, Kordula Mitschke, Lea Neurand, Stefan Mönch

Klavier und Kompositionen: Sebastian Bischoff

Video-Installationen: Tosh Leykum

Bühne: Hartmut Laumert, Joachim Meyer

Inspizienz: Mara Querfurth

Souffleusen: Donia Rahmani Pour, Kirsten Wedekind

Technik: Justin Heindorf, Julian Jungfels, Sven Weinert

Regieassistenz: Kordula Mitschke

Regie: Oliver Gruenke